Duale Karriere im doppelten Sinne

Olympiastützpunkt Hessen kooperiert mit der Deutschen Hochschule für Prävention und
Gesundheitsmanagement und der BSA-Akademie

Spitzensportlern und Trainern eine berufliche Karriere neben dem Leistungssport zu ermöglichen: Das ist das Ziel einer Kooperation, die der Olympiastützpunkt (OSP) Hessen nun mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG sowie der BSA-Akademie geschlossen hat. Die DHfPG ist einer der größten privaten Hochschulen Deutschlands, die dazugehörige BSA-Akademie einer der führenden Bildungsanbieter für den Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit. „Es ist bereits die 20. Partnerschaft, die wir mit einer Universität bzw. Hochschule eingegangen sind. Wir erachten diese dennoch als ganz besonders, da die dualen Bachelor- sowie Master-Studiengänge der DHfPG und die nebenberuflichen Lehrgänge der BSA-Akademie Sportler und Trainer gleichermaßen ansprechen“, freut sich Lutz Arndt, Vizepräsident Leistungssport des Landessportbundes Hessen (LSB H).

Warum, das macht DHfPG-Dozent Prof. Dr. Daniel Kaptain bei der Vertragsunterzeichnung deutlich: „Ausgehend von der Trainerausbildung im Bereich Fitness bei der BSA-Akademie hat sich unser Angebot im Laufe der Jahre weiterentwickelt und umfasst heute unter anderem die Bereiche Prävention, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Ernährungsberatung und Sportökonomie. Zudem wurde das Bildungsangebot um duale Bachelor- und Master-Studiengänge durch die DHfPG erweitert. Damit sind auch Verbände und Vereine als potenzielle Arbeitgeber für unsere Absolventen in den Fokus gerückt.“

Alle Bildungsangebote der Hochschule sowie der BSA-Akademie haben Fernstudiencharakter und damit nur geringe Präsenzzeiten. „So sind die Studien- und Lehrgänge sehr flexibel und Trainings- und Wettkampfzeiten können besser mit der beruflichen Qualifikation kombiniert werden“, sagt Werner Schaefer, Leiter des OSP Hessen. Im Bereich der angebotenen Bachelor-Studiengänge könne man zudem von einer „Dualen Karriere im doppelten Sinne“ sprechen: Ein Hochschulstudium wird hierbei mit einer betrieblichen Ausbildung kombiniert. Dieser Betrieb kann auch ein Verein oder Verband sein – etwa der, in dem der Sportler oder Trainer selbst aktiv ist. Beste Voraussetzungen für eine berufliche Entwicklung neben dem Sport also! „Wie die Spitzensportler streben auch die DHfPG und die BSA-Akademie stetig nach Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung, damit zum Beispiel Athleten flexibel, individuell und effizient studieren können. Darum sind wir auf die Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Hessen sehr stolz“, erklärt Roman Spitko, Fachleitung Management an der BSA-Akademie und ehemaliger Badminton-Profi.

Schon jetzt interessieren sich laut Bernd Brückmann und Arnulf Rücker, beide Laufbahnberater am Olympiastützpunkt Hessen, zahlreiche Athleten und Trainer für die Angebote der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement bzw. der BSA-Akademie. Sie können nun von den im Kooperationsvertrag geregelten besonderen Konditionen profitieren: Pro Jahr gewährt die DHfPG zwei vom OSP Hessen geförderten Athleten ein Stipendium. Auch bei der BSA-Akademie werden besondere Konditionen für Kaderathleten, Bundestrainer, Hessische Landestrainer und Trainer im Berufsverband der Trainer im deutschen Sport gewährt.

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